Xinelum

Der HDMI-Grabber.

Xinelum braucht genau das Bild, das ohnehin zur Leinwand läuft. Dafür sitzt ein HDMI-Grabber im Signalweg und stellt das Bild in deinem Heimnetz bereit.

Kleiner schwarzer HDMI-Encoder mit HDMI- und Netzwerkkabel im Gerätekasten des Heimkinos (Symbolbild)

Anschluss

Wo der Grabber sitzt.

Am zweiten HDMI-Ausgang des AV-Receivers

Der bewährte Weg. Der Grabber bekommt dort dasselbe Bild wie die Leinwand, der Weg zum Beamer bleibt unberührt.

Hinter einem HDMI-Splitter

Der Splitter sitzt zwischen Zuspieler und Beamer oder AV-Receiver und gibt das Bild zusätzlich an den Grabber.

Durchgeschleift

Der Grabber hängt selbst im Signalweg und gibt das Bild an die Leinwand weiter.

Der Grabber stellt das Live-Bild als Stream in deinem Heimnetz bereit. Mehr Hardware braucht Xinelum nicht. Über das anliegende Videosignal erkennt Xinelum auch, wann dein Kino aufwacht und wann kein Bild mehr kommt.

Worauf es beim Kauf ankommt

MJPEG über HTTP, als Netzwerkgerät.

Der Grabber muss seinen Bildstrom als MJPEG über HTTP anbieten, nicht nur als H.264 oder H.265 über RTSP. H.264 und H.265 puffern über mehrere Bilder, so entstehen schnell ein bis mehrere Sekunden Versatz, und dein Licht ginge erst an, wenn der Abspann längst läuft. MJPEG liefert jedes Bild einzeln. Such in der Produktbeschreibung nach MJPEG, bevor du bestellst.

Das zweite Merkmal ist die Bauart: ein Netzwerkgerät, kein USB-Stick. Ein USB-Grabber braucht einen Rechner, der dauerhaft daneben läuft. Ein Netzwerk-Encoder hängt am LAN und liefert von selbst. Xinelum funktioniert mit jedem handelsüblichen Encoder, der diese Punkte erfüllt, ganz gleich von welchem Hersteller.

MJPEG entscheidet, ob Xinelum überhaupt läuft.

Prüfliste

Was dein Grabber können muss.

  • Bild als MJPEG über HTTP. Als laufender Strom oder als schnelles Einzelbild, am besten beides. Das ist Pflicht, ohne MJPEG bekommt Xinelum kein Bild.
  • Durchschleifen in 4K mit HDR. Nur nötig, wenn der Grabber im Weg zur Leinwand sitzt: 4K bei 60 Bildern je Sekunde, HDR10 und Dolby Vision gehen unverändert durch.
  • Netzwerkkabel. Kein WLAN, kein USB-Stick. Strom über das Netzwerkkabel (PoE) ist ein Plus.
  • Läuft ohne Cloud. Das Bild kommt direkt aus deinem Heimnetz, ohne Konto beim Hersteller.

Steht im Datenblatt nur „RTMP, RTSP, HTTP, UDP, RTP“, schau genau hin: „HTTP“ meint dort oft nur HLS oder FLV und nicht MJPEG.

Gut ist außerdem eine Anleitung, die die Adresse des Bildes nennt, und ein Gerät, das wochenlang ohne Neustart läuft.

Zum Vergleich mein Encoder: ein flüssiger Strom mit 23 Bildern je Sekunde für die Anzeige und ein scharfes Einzelbild in weniger als einer Zehntelsekunde für die Analyse.

Welche Protokolle?
  • MJPEG über HTTPJaJedes Bild kommt einzeln und sofort.
  • RTSPSpäterKann Xinelum noch nicht empfangen. Mit H.264 oder H.265 hängt das Bild dort oft Sekunden hinterher.
  • NDINoch nichtGibt es fast nur bei Profigeräten.
  • HLSNeinZwei bis zehn Sekunden zu spät.
  • RTMPNeinDas Gerät schickt an einen Server, statt das Bild auf Abruf zu liefern. Ein bis drei Sekunden zu spät.
  • UDP, RTP, MPEG-TSNeinMacht im Heimnetz Ärger und lässt sich nicht steuern.
  • SRTNeinGedacht fürs Senden übers Internet.

Auflösung

Braucht Xinelum 4K? Nein.

Die Bilderkennung arbeitet auf kleinen Bildern, 720p ist dafür reichlich. Gibt dein AV-Receiver am zweiten HDMI-Ausgang ein eigenes Full-HD-Signal aus, genügt dort ein Full-HD-Grabber. Ob dein Receiver das kann, hängt vom Modell ab.

4K brauchst du nur, wenn der Grabber das Signal zur Leinwand durchschleift. Für diesen Durchschleifausgang gilt: 4K bei 60 Bildern je Sekunde, HDCP 2.2 oder 2.3, sonst bleibt das Bild bei geschützten Quellen schwarz, und HDR- sowie Dolby-Vision-Metadaten müssen unverändert durchgehen. Ein Gerät kann 4K auf der Packung tragen und trotzdem die Metadaten schlucken, dann verliert dein Projektor sein HDR, obwohl das Bild ankommt.

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Der Einstieg

Genau dieser Encoder läuft in meinem Heimkino. Er liefert zwei Ströme gleichzeitig: 1280 x 720 für die Analyse und 704 x 576 für die flüssige Anzeige in der Xinelum App. Der Link führt auf dieses Gerät.

HDMI-Encoder mit MJPEG ansehen

Kein Werbelink

Für 4K im Signalweg

Läuft bei dir 4K zur Leinwand und soll der Grabber durchschleifen, brauchst du ein Gerät mit Durchschleifausgang, das MJPEG trotzdem anbietet. Diese Kombination ist deutlich seltener als reine 4K-Encoder: Viele 4K-Geräte sprechen nur H.264, H.265 oder NDI.

Hier steht bewusst kein Link. Ein solches Gerät haben wir noch nicht selbst geprüft, und wir empfehlen keines, das wir nicht kennen.

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Der Verweis oben ist ein Werbelink: Kaufst du darüber, unterstützt du Xinelum, für dich ändert sich am Preis nichts. Wir nennen hier bewusst keine Preise und keine Bewertungen, weil solche Angaben veralten.

Weitere Geräte, mit denen Xinelum am besten zusammenspielt, findest du unter Empfohlene Hardware.

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